Dienstag, 16. August 2011

Der Simsalaseo Buddy auf großer Reise

Simsalaseo auf großer Reise
Es wird so langsam dunkel und kalt draußen, doch in der kleinen Wohnun des Simsalaseo Buddys ist es gemütlich warm. Es ist eine nette Wohnung die er hat. Nicht zu karg, aber auch nicht so voll und zugestellt, wie er es bei anderen schon gesehen hat. Nachdenklich blickt er nach draußen in die Ferne. Da seine Wohnung im 5 Stock eines Hochhauses liegt, hat er schon einen ganz pasablen Ausblick.

Zwar wohnt der Simsalaseo Buddy schon lange an diesem Ort, doch den Ausblick genießt er jedes Mal. Doch diesmal ist irgendetwas anders. Buddy ist unruhig und weiß nicht so recht, was er machen soll. Schon lange stellt er sich eine Frage: "Ich hab zwar eine nette Wohnung, doch keine Freunde mit denen ich hier Spaß haben könnte. Was soll ich bloß machen?"

Er grübelt und rätselt die halbe Nacht und dabei ist die Antwort doch sowas von sonnenklar, dass schließlich auch unser Simsalaseo Buddy darauf kommt. "Ich kenn mein Örtchen," sagt er sich, "doch ich kenn die Welt noch nicht." Kurzerhand packt er die wichtigsten Sachen in seinen Rucksack und beschließt sich ganz spontan auf eine Reise zu begeben.



Nach diesem Entschluss strahlt unser Simsalaseo Buddy!
Doch wo soll nun die Reise hingehen? Jetzt seit ihr gefragt, schreibt die Geschichte weiter. Wo geht unser Buddy hin, welches exotische Land besucht, was für Leute trifft er dort und was erlebt er?

Ich freu mich schon auf ganz viele Anregungen und Stories!

Kommentare:

  1. Kurz entschlossen packt der Simsalaseo seine sieben Sachen, prüft oft der Herd aus und die Fenster geschlossen sind und verlässt die heimischen vier Wände, um neue Freunde zu suchen.

    Doch schon der Weg ins Erdgeschoss wird sich bereits als eine Herausforderung erweisen. Frohen Mutes betritt er den Fahrstuhl, betätigt den E-Knopf und beobachtet, wie sich die Zahlen auf der LED-Anzeige langsam der 0 nähern. 4... 3... 2... ein plötzlicher Ruck und ein unangenehmes Quietschen durchfährt den Fahrstuhl. Die LED-Anzeige zeigt höhnisch die 2 und der Fahrstuhl rührt sich nicht mehr.

    Simsalaseo Buddy ist irritiert. Was ist nur passiert? Muss das so? Er wartet erstmal ab. Aber selbst nach einigen Minuten passiert noch immer nichts. Er beschließt noch ein paarmal auf den E-Knopf zu drücken, aber es tut sich nichts.

    Was soll er jetzt nur tun?

    AntwortenLöschen
  2. Er drückt auf den Knopf mit dem bunten Klingel und eine Stimme meldet sich:
    "Hallo? Ist etwas nicht in Ordnung?"
    Erfreut meldet sich der Simsalaseo:
    "Hallo, nett, dass Sie fragen, ich war auf dem Weg um ein Paar Freunde zu machen, ich habe nähmlich noch keine. Sonst fehlt mir nichts. " - und nach flüchtigen überlegunh - "Vielleicht abgesehen davon, dass ich hier nicht raus kann."
    "Das tut mir für Sie aufrichtig Leid" - kam verdutzt zurück aus der Sprechanlage - "aber ich weiß ihnen nur beim Weiterkommen zu helfen. Scheinbar steckt der Aufzug fest, nach unten können Sie nicht, aber wenn Sie etwas Geduld haben, mache ich die Tür über die Fernleitung auf. Augenblick."
    Simsalaseo hörte klacken der Tastatur und wie einige Schalter umgelegt wurden. Er horchte noch ein Bisschen, und als er einen leisen Säufzer im Hintergrund vernahm, traute er sich:
    "Sind Sie noch da?"
    "Ja, das klappt noch nicht sofort..." - kam zurück
    "Ich würde Sie währenddessen gerne was fragen"
    "Ja, bitte."
    "Haben Sie gute Freunde?"
    "Ja, einen Besten. Wir kennen uns genau so lange, wie wir denken können - seit der Krippe. Er kommt bei mir bis heute gelegentlich vorbei um etwas zu quatschen."
    "Also wissen Sie wahrscheinlich nicht mehr, wie ihr euch kennengelernt habt?"
    Darauf erwiederte die Stimme heiter:
    "Nein! Aber ich bin mir sicher, dass wir und in dem Moment direkt gut verstanden haben."
    "Sie mussten also nichts spezielles tun?"
    "Nun, höchstens am richtigen Ort sein und bei meinem Freund zu bleiben, was auch passiert ist, alles andere kam von alleine... ah ich sehe, das hat geklappt" - Simsalaseo hörte ein Ton aus der Leitung und spürte wie der Aufzug zu vibrieren anfing. Darauf öffnete sich die Tür ins Freie.
    "Dann hätten wir es." - ertönte die Stimme
    "Vielen Dank! Dann mache ich mich auf den Weg. Grüßen Sie ihren Freund von mir. Wir hören einander vielleicht nochmal!"
    "Aber hoffentlich nicht bei einer Panne! Haben Sie noch schönen Tag!"
    So ging Simsalaseo raus ins Treppenhaus und dachte auf dem restlichen Weg nach unten, wie glücklich der Aufzugmensch doch sein müsste und darüber, dass ihm bei seinem Freund zu beleiben offenbar sehr wichtig war.
    So erreichte er die Straße...

    AntwortenLöschen
  3. Der Simsalaseo Buddy schaute sich um. Die Morgenröte war am Himmel zu sehen, wie lange hatte er wohl im Aufzug gesessen? Egal, nun geht es los. Er biegt nach links und folgt einer breiten Straße mit vielen hohen Häusern. Zwischendurch gibt es ein paar kleine Läden, doch bis jetzt ist die Straße Menschenleer. "Es ist einfach noch zu früh", denkt sich Buddy geht weiter seines Weges.

    AntwortenLöschen
  4. Und so streift der Simsalaseo durch die Straßen und betrachtet die schlafende Stadt. Sie ist still und friedlich. Doch bald, so ahnt er, wird sie aufwachen. Und unter all den Läden, an denen er entlanggeht, entdeckt er einen, den er am spannendsten findet. Es hat keine große Vitrine und nur eine kleine Tür, aber das Schild macht ihn neugierig. Darauf steht "Der kleine Buchladen". Er spickt durch das dunkle Fenster und schaut sich all die Regale und Kisten mit Büchern an. Was da wohl alles drin steht? Und während er, die Nase an die Scheibe drückend, ganz unbeobachtet fühlt, sagt plötzlich eine freundliche Stimme: "Suchst Du etwas bestimmtes?"

    AntwortenLöschen
  5. Verdutzt dreht er sich um und blickt in zwei alte goldbraune Augen, die zu einem mittelgroßen Mann besten Alters gehören. "Naja," meint der Simsalaseo-Buddy, "eigentlich bin ich auf der Suche nach Freunden. Doch dieser Laden sieht so interessant aus, da konnte ich nicht einfach so dran vorbei gehen."

    Der alte Mann grinste. "Dann lass uns reingehen," sagte er und öffnete mit einem Schwung die schwere Tür.

    AntwortenLöschen
  6. Der Simsalaseo Buddy konnte zunächst nicht sehr weit in den Laden sehen. Lediglich die Regale und Kartons ganz vorne waren zu erkennen. "Was da wohl drin steckt?", fragte er sich. Vorsichtig ging er die ersten Schritte in den Laden.
    Der alte Mann beobachtete ihn ganz genau. "Nur nicht so schüchtern," sagte er, "hier beißt nichts." Nach dieser Aussage ging Simsalaseo schon etwas entspannter weiter. Doch nicht die ersten Kisten oder Bücherregale interessierten ihn. Nein, ihn zog es nach weiter hinten in eine abgeschlagene Ecke, rechts neben einer alten, rustikalen Tür.

    Denn genau dort befand sich eine kleine unscheinbare Kommode aus alter Eiche. Und auf dieser Kommode lag ein noch viel älter wirkendes Buch, wo schon einige Blätter lose rauszuhingen schienen. Vorsichtig nahm er das Buch in die Hand und wischte zaghaft über den rauen Bandrücken.

    AntwortenLöschen
  7. Es war ein wundervolles Buch, groß, schwer, mit ledernem Einband und goldenem Schnitt. Es schien schon unzählige Male aufgeschlagen und gelesen worden zu sein, dennoch war es in einem überraschend guten Zustand.
    Simsalaseo Buddy konnte keinen Titel auf dem Buch entdecken, aber in das runzelige Leder des Deckels war die Silhouette eines Menschen graviert, dessen Kopf ihn irgendwie an einen Tintenfisch erinnerte.
    Etwas ängstlich, aber auch unendlich neugierig schlug er das Buch auf, wobei der Einband ächzte wie eine Jahrhunderte alte Eiche in einem Herbststurm.

    AntwortenLöschen
  8. Auf den Seiten die er erblickte, war eine Stadt zu sehen. Mit Türmen, ähnlich wie damals bei Schlößern. Genauso gab es eine stabile Aussenmauer, die die Stadt zu schützen schien. Fahnen hingen auf einigen Gibeln und mittendrin stand ein hoch moderner Wolkenkratzer, dessen Aussenfassade aus Glas zu sein schien. Denn man konnte Spiegelungen entdecken.

    AntwortenLöschen
  9. Ganz oben, mittig in dem großen Wolkenkratzer konnte Simsalaseo eine Person entdecken. "Komisch," dachte er, "das Männchen dort scheint mir zuzuwinken." Aus irgendeinem Grund winkte auch Simsalaseo kurz, woraufhin die Figur mit mal verschwand. Doch bereits wenige Sekunden später tauchte das kleine Wesen auf dem Dach des Gebäudes auf.

    Es lächelte unseren Buddy an, der wie gebannt auf das Männchen starrte. Dann zeigte es mit seinem kleinen Ärmchen Richtung Westen. Buddy fühlte es. Das ist der Weg, wo er hingehen muss. Dort wird er neue Freunde finden.

    Wie vom Blitz getroffen, klappte er das Buch zu. "Kann ich das Buch kaufen?", fragte er den Ladenbesitzer. Dieser verneinte. "Zum Kauf steht es leider nicht frei, aber ich kann es dir ausleihen." Der Simsalaseo freute sich und steckte das Buch vorsichtig in seinen Rucksack. "Hier, nimm auch das mit", meinte der freundliche Ladenbesitzer, "dieses Medallion gehört zum Buch. Es soll dir Glück bringen." Der Simsalaseo Buddy bedankte sich vielmals und steckte auch das Medallion zu dem Buch. "Nun geht es los, jetzt finde ich Freunde", sagte er zu sich.

    Los gings, aus dem Laden heraus, Richtung Westen.

    AntwortenLöschen
  10. "Sekunde!", dachte Simsalaseo, "Ein Männchen auf einem Bild in einem Buch, das mir zuwinkt und sich fortbewegt?"

    Er drehte sich auf dem Absatz herum, um noch einmal mit Mann in dem Buchladen zu reden, doch statt dem kleinen Laden mit den Vitrinen und Regalen, Kisten und Kartons und unzähligen Büchern sah er... nichts!

    Vor ihm gähnte eine karge, leere Fläche, auf der seit Jahrzehnten kein Gebäude gestanden zu haben schien, umrahmt von einem Zahn, der mehr aus Lücken als aus Brettern bestand, daran ein Schild "Betreten verboten!".

    AntwortenLöschen
  11. Verwundert drehte sich der Simsalaseo Buddy um und ging langsam seinem Schicksal entgegen. Während seinem Gang die Straße entlang, fragte er sich immer wieder, ob der Laden und der Mann eine Einbildung waren, oder nicht.

    Dann fühlte er das Buch, welches sich durch seinen Rucksack in seinem Rücken bemerkbar machte. Buddy holte das Buch heraus und schlug die Seite mit der Stadt wieder auf. Wie zuvor sah er den großen Wolkenkratzer und auf dessen Dach das kleine Männchen, welches weiterhin Richtung Westen zeigte. Immer noch irritiert, holte er das Medallion aus seiner Tasche.

    Plötzlich zog Nebel auf und der Simsalaseo konnte bald seine eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen. Das Medallion fest umschlossen, lief er trotzallem weiter.

    AntwortenLöschen
  12. Cooles Bild! Ist ziemlich spät eingestiegen glaube ich, dafür aber immer noch ziemlich hoch. Viel Glück.

    AntwortenLöschen
  13. Was sind das eigentlich für komische Kommentare hier? Ist das gar kein Simsalaseo Beitrag?

    AntwortenLöschen
  14. Hi Jens,
    doch auch dieser Blog nimmt am Simsalaseo Contest teil. Allerdings haben wir eine andere Strategie wie du, leider dafür nicht ganz so erfolgreich, wie deine ;)

    AntwortenLöschen